Beteiligungsorientierter Arbeitsschutz
Die subjektive Seite der Medaille
Die MIAS Grobziele „Gesundheit“ und „Leistungsfähigkeit“ werden mit Hilfe einer standardisierten Mitarbeiterbefragung erhoben und bilden damit die subjektive Wahrnehmung der Beschäftigten ab. Es werden die Beanspruchungen und die gegenwärtigen Leistungsvoraussetzungen der Mitarbeiter gleichermaßen und umfassend abgebildet, sodass sichere Schlussfolgerungen zu fortführenden Interventionen gewährleistet sind.
Die Mitarbeiterbefragung enthält insgesamt 33 Zielbereiche mit 82 Items. Dazu kommen noch soziodemografische Items (z.B. Alter, Geschlecht, Unternehmenszugehörigkeit, Arbeitsbereich). Diese werden – abhängig von der betrieblichen Situation – gesondert aufgenommen. Mit ihnen sind später detaillierte Aussagen zum Stand der Zielereichung in Unternehmensteilen (z.B. Produktion) oder einzelnen Zielgruppen (z.B. Frauen oder Ältere Mitarbeiter) möglich.
Jedes Feinstziel wird mit unterschiedlich vielen Items abgebildet. Wir haben das Instrument so konzipiert, dass zu allen Zielbereichen gültige Aussagen generiert werden.
Tipp
Bei der Durchführung einer Mitarbeiterbefragung sind die Randbedingungen zu beachten, wie sie bereits bei
- Weinreich: Mehrdimensionale betriebliche Gesundheitsanalysen (2001)
- Weinreich/Weigl: Gesundheitsmanagement erfolgreich umsetzen (2002)
ausgeführt wurden. Hierzu gehören im Besonderen die Abstimmung der Befragung mit den betrieblichen Interessenvertretern, die intensive Erläuterung der Hintergründe und Inhalte der Befragung, sowie eine zeitnahe Information über die Ergebnisse.
Einen Ausschnitt aus der Befragung haben wir hier für Sie.
